Cat content zum Wochenstart

Was passiert, wenn man seine Katze auf die „Rotating Snakes“ von Akiyoshi Kitaoka schauen lässt.

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Von Mäusen und Menschen

Forscher aus Utah haben zum ersten Mal einen Nachweis erbracht, dass psychische Erkrankungen auf einen Defekt im Immunsystem zurückzuführen sind. Mäuse können, wie Menschen, an Trichotillomanie (DSM-IV 312.39) erkranken. Bei dieser Zwangsstörung reißen sich Betroffene die eigenen Haare heraus. Bei betroffenen Mäusen ist schon seit Längeren bekannt, was diese Erkrankung auslöst – das Gen Hoxb8. Dieses mutierte und veränderte Mikroglia Zellen, spezielle Immunzellen im Gehirn.

Nun wurde bei erkrankten und gesunden Mäusen eine Knochenmarktransplantation mit gesundem resp. erkranktem Mark durchgeführt. Ergebnis. Erkrankte Mäuse wurden gesund, gesunde Artgenossen erkrankten.

Eine Therapie für den Menschen stellt eine Knochenmarktransplantation allerdings nicht dar (geeigente Spender selten, hohe Kosten, zu hohes Risiko). Jedoch liefern diese neuen Erkenntnisse hilfreiche Anhaltspunkte, wie evtl. Zusammenhäge zwischen Immundefekten und psychischen Erkrankungen aussehen könnten.

Quelle

Interessantes Quick Look™ Plug-in

Quick Look ist für jeden Benutzter von Apples Betriebssystem Mac OS X 10.5 oder neuer bekannt. Für alle anderen – Quick Look ist eine Dateivorschau, mit der man viele Dateien durch einfachen Tastendruck anschauen kann, ohne das eigentlich dafür nötigte Programm aufzurufen. Auf der Suche nach einem weiteren Plug-in, bin ich auf das Brainsight Plug-in gestoßen. Brainsight ist ein Programm der Firma Rogue Research aus Kanada, mit dem es mittels TMS (transkranieller Magnetstimulation) möglich ist, detailgetreue Bilder des Gehirns zu produzieren.

Die aktuelle Version 2.01 des Plug-ins unterstützt die Formate MINC1, MINC2, DICOM, PAR/REC, Analyze and NIfTI. Falls tatsächlich jemand solche Dateien auf seinem PC Apple besitzt, kann er sich das Plug-in hier herunterladen [12,7mb].

Händewaschen beseitigt Zweifel

Kognitive Dissonanz wird im Fachjargon als ein unangenhmer Gefühlszustand beschrieben, der auftritt, wenn sich zwei oder mehrere Kognitionen (Meinungen, Absichten, Einstellungen etc.) nicht miteinander vereinbaren lassen. Ist erstmal eine Entscheidung getroffen worden, rechtfertigt eine Person ihre Entscheidung möglicherweise durch Abwertung der nicht preferierten Entscheidung oder sie sucht nach Gründen, die ihre Entscheidung als die klar bessere Wahl erscheinen lässt.

Verschiedene Studien haben bereits gezeigt, dass sich Menschen im wahrsten Sinne des Wortes von Schuldgefühlen reinwaschen können. [Link]Wissenschaftler aus Michigan zeigten nun, dass sich durch Händewaschen auch Restzweifel beseitigen lassen, die moralisch nicht schwerwiegend sind. Das genaue Experiment kann man hier nachlesen.