Interessantes Quick Look™ Plug-in

Quick Look ist für jeden Benutzter von Apples Betriebssystem Mac OS X 10.5 oder neuer bekannt. Für alle anderen – Quick Look ist eine Dateivorschau, mit der man viele Dateien durch einfachen Tastendruck anschauen kann, ohne das eigentlich dafür nötigte Programm aufzurufen. Auf der Suche nach einem weiteren Plug-in, bin ich auf das Brainsight Plug-in gestoßen. Brainsight ist ein Programm der Firma Rogue Research aus Kanada, mit dem es mittels TMS (transkranieller Magnetstimulation) möglich ist, detailgetreue Bilder des Gehirns zu produzieren.

Die aktuelle Version 2.01 des Plug-ins unterstützt die Formate MINC1, MINC2, DICOM, PAR/REC, Analyze and NIfTI. Falls tatsächlich jemand solche Dateien auf seinem PC Apple besitzt, kann er sich das Plug-in hier herunterladen [12,7mb].

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Existiert ein „Inneres Ohr“?

Auf den Seiten der „Gehirn & Geist“ erschien ein frischer Artikel zu meinem liebsten Themengebiet, der Grundlagenpsychologie. Forscher der University of Southern California zeigten auf, dass der alleinige Gedanke an ein bestimmten Klang, das Hörzentrum ähnlich aktiviert, wie der tatsächliche Klang. Dazu wurde eigens ein Computerprogramm geschrieben, das die durch das fMRT erhaltenen Daten von Probanden, die einen Stummfilm sahen, auswertete und später auch den Bildinhalt erkennen konnte. Die Forscher sprechen sich für eine Existenz eines ‚Inneren Ohrs‘ aus, da je stärker die Probanden während des Stummfilms an ein Geräusch dachten, umso besser erkannte das Computerprogramm den jeweiligen Inhalt des Bildes.

Dokumentation „Schattenzeit“

Am 1. Februar 2010 war es soweit. Im Rahmen einer Informationsveranstaltung der Berliner Charité zum Thema „Depression“ wurde der Film „Schattenzeit“ des Filmemachers Gregor Theus vorgestellt. Zwei Jahre lang begleitete er drei schwerst depressive Patienten der Berliner Charité mit der Kamera. Nach anfänglichen Schwierigkeiten eine Drehgenehmigung zu erhalten, entwickelte sich eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Regisseur, Patienten und Ärzten. Ging es einem Patienten zu schlecht, waren eigens ausgemachte Handzeichen verabredet worden – zeigte ein Patient diese, wurde mit dem Dreh sofort abgebrochen.

Inspiriert vom gleichnamigen Buch und Film „Einer flog übers Kuckucksnest“ wollte der Student Theus, eingeschrieben an der Kunsthochschule für Medien in Köln, eigentlich über die Elektrokrampftherapie, kurz EKT, berichten. Diese Therapieform hat sich insbesondere bei Depressionen mit wahnhaften Symptomen, sowie bei Depressionen, die nicht auf eine medikamentöse / psychotherapeutische Behandlung ansprechen, als überaus wirksam erwiesen. Dem narkotisierten Patienten wird dabei elektrischer Strom verabreicht, was einen epileptischen Krampfanfall zur Folge hat. Wie genau die EKT den Patienten hilft, konnte bisher noch nicht eindeutig geklärt werden, jedoch ist ihre Wirksamkeit unbestritten. Medikamentös unbehandelte Patienten erreichten durch die EKT Besserungsraten um bis zu 90%, Patienten, die auf auf eine vorherige medikamentöse Therapie nicht ansprachen, erreichten Besserungsraten bis zu 75%.

Je weiter die Arbeiten zum Film fortschritten, desto mehr bemerkte Theus, dass die eigentliche Thematik des Films nicht die oben genannte Behandlungsmethode war, sondern die Depression als Ganzes . Wie auf der Homepage zum Film zu lesen ist, entstand in den zwei Jahren „ein Film über Hoffnung, die Abgründe des Lebens und die brutale Härte einer Krankheit“ – und die erste Langzeitdokumentation ihrer Art. „Es ging mir darum, einen ehrlichen Film aus Sicht der Betroffenen zu machen“, so Theus.

Vorraussichtlich wird der Film im Herbst 2010 im RBB ausgestrahlt. Sobald es hierzu Neuigkeiten gibt, werden diese hier zu lesen sein.

Trailer Schattenzeit

Kuriose Phobien

Inspiriert von einem Zeitungsartikel und nach ein wenig Recherche habe ich hier mal ein paar sehr kuriose Phobien zusammengestellt. Viel Spaß beim Lesen.

„Steht mir dieses Hemd?“ wird man von einer Person, die an Allodoxaphobie leidet nicht zu hören bekommen, denn, diese Person hat Angst vor einer Meinung. Das mathematische Zeichen ∞ macht Apeirophobikern Angst, Angst vor der Unendlichkeit. Schöne Frauen können einem schon mal Angst machen, Caligynephobie. Links oder Rechts? Bleistift oder Kuli? Die Angst eine Entscheidung treffen zu müssen, Decidophobie. „Beim Essen wird nicht gesprochen!“. Deipnophobiker wünschen sich diesen alten und überholten Brauch sehnlichst wieder, den eine Unterhaltung während des Essens, undenkbar. Glucodermaphobie, die Angst vor der Milchhaut. Die Angst vor dem Hinsetzen nennt man Kathisophobie. Personen, die im Straßenverkehr unterwegs sind, bekommen es wohl häufiger mit der Angst zu tun, wenn sie ein Stoppschild sehen, denn an Oktophobie Leidende haben Angst vor achteckigen Gegenständen. Das kann man sich als Student nicht so wirklich vorstellen. Die Angst vor dem Schlaf, Somniphobie. Über den wöchentlichen Markt zu laufen, ist für Lachanophobiker purer Stress, denn das Gemüse macht Angst. Anatidenphobie, Angst von einer Ente beobachtet zu werden. Arachibutyrophobie Angst, dass Erdnußbutter am Gaumen kleben bleibt und zu Guter Letzt … Phobophobia: Die Angst vor Phobien.

„Hallo Welt“

Bedingt durch die aktuelle „Sondersituation“ an den Universitäten in Österreich, nämlich deren Besetzung durch Studenten und der sich nun damit ergebenen Zeit, erblickt dieser Blog früher als gedacht das Licht der Welt.

Da dieser Blog erst vor ca. 2 Stunden erstellt wurde, bitte ich die noch zum großen Teil unstrukturierte Seite zu entschuldigen. Auch das Startbild wird sich demnächst ändern. Weiterhin ist mir selbst noch nicht ganz klar, zu welchem Zweck ich diese Seite eingerichtet habe. Vorstellungen, die über einen „einfachen“ Blog meines Studiums hinausgehen, existieren zumindest. Trotzdem bin ich für Vorschläge immer dankbar. In wiefern sich deren Realisierung vorantreiben lässt, wird sich zeigen. Diese Seite wird in Kürze auch unter www.psychologieblog.org erreichbar sein. Die entsprechende Domain wurde bereits reserviert und wird derzeit eingerichtet. Sobald diese existiert, werde ich es berichten.