Kognitive Dissonanz wird im Fachjargon als ein unangenhmer Gefühlszustand beschrieben, der auftritt, wenn sich zwei oder mehrere Kognitionen (Meinungen, Absichten, Einstellungen etc.) nicht miteinander vereinbaren lassen. Ist erstmal eine Entscheidung getroffen worden, rechtfertigt eine Person ihre Entscheidung möglicherweise durch Abwertung der nicht preferierten Entscheidung oder sie sucht nach Gründen, die ihre Entscheidung als die klar bessere Wahl erscheinen lässt.
Verschiedene Studien haben bereits gezeigt, dass sich Menschen im wahrsten Sinne des Wortes von Schuldgefühlen reinwaschen können. [Link]Wissenschaftler aus Michigan zeigten nun, dass sich durch Händewaschen auch Restzweifel beseitigen lassen, die moralisch nicht schwerwiegend sind. Das genaue Experiment kann man hier nachlesen.