Kleinkinder erkennen Gefühle in der Stimme ab 7 Monaten

Eine Studie am Max-Planck-Institut in Leipzig ergab, dass Kleinkinder bereits ab 7 Monaten, die in der Sprache übermittelten Gefühle, erkennen. Die Gehirnregionen der siebenmonatigen Kinder zeigten eine jeweils spezifische Aktivitat auf wütende, neutrale oder glückliche Stimmmelodien.

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Artikel „Neuro-Enhancement“ und „Wahrnehmungsblockade“

Zwei interessante Artikel sind mir heute auf der Seite von Zeit.de aufgefallen. Der erste Artikel ist ein Interview mit dem Psychiater Klaus Lieb über Neuro-Enhancement, oder zu deutsch, Hirndoping.

Der zweite Artikel zitiert die neuesten Forschungsergebnisse aus Princeton. Die Forscher postulieren, dass unser Gehirn, soll es sich auf mehrere Ausprägungen von ein und demselben Merkmal konzentrieren, sich diese Ausprägungen gegenseitig in der Wahrnehmung blockieren. Den ganzen Artikel zur ‚Wahrnehmungsblockade‘ gibt es hier zu lesen.

Gesichtererkennung ist erblich

Zum ersten Mal wurde in einer Studie der Nachweis erbracht, dass die Fähigkeit Gesichter wahrzunehmen, genetische Komponenten beinhaltet. Angenommen wurde diese These, da Prosopagnosie, die Fähigkeit Gesichter wahrzunehmen, in Familen häufiger registriert wurde.

Untersucht wurden zwei- und eineiige Zwillige, die Gesichter betrachteten und wiedererkennen mussten. Ergebnis. Eineiige Zwillinge wiesen eine mehr als doppelt so hohe Wiedererkennungsrate auf, als zweieiige Zwillinge, was die These bestatigte.

Weitere Informationen
http://www.ranke-heinemann.de
http://www.ranke-heinemann.at
http://www.wissenschaft-australien.de

Hören und Gehirn …

Forscher der Vanderbilt University School of Medicien in Nashville fanden heraus, dass bei Kindern eine temporäre Hörschwäche, verursacht durch beispielsweise eine Mittelohrentzündung, die Gehirnstruktur für das Hören so nachhaltig beeinflusst, dass sogar nach Abklingen der Erkrankung, die Hörschärfe irreversibel geschädigt sein kann.

Werden in einer Phase der Kindesentwicklung keine auditiven Muster an das Gehirn weitergeleitet, wird die Entwicklung der benötigten Areale im Gehirn für das Hören verhindert.

Weitere Informationen, wie diese Erkenntnisse gewonnen wurden, kann man hier nachlesen.